- Kleiner Ausflug in die Geschichte
1488 wird das "Kap der Guten Hoffnung" zum
ersten Mal umsegelt.
Nach einigen Landungen sollte es bis
1652 dauern, bis Jan van Riebeeck für die Vereendigde
Oost-Indische Compagnie (VOC) eine Versorgungsstation
errichtete und damit zum Gründer von Kapstadt wurde.
Kanone mit VOC Logo
Erst
1814 endete die Herrschaft der VOC und die Briten
übernahmen die Macht am Kap.
1961 trat Südafrika aus dem
Commonwealth aus.
Teile der
kriegerische Geschichte von Südafrika kann man auf einem Rundgang durch
Downtown erkunden.
In der Neuzeit erinnern wir uns an die
Apartheid Politik die u.a. auch von den USA lange Zeit
unterstützt wurde. Erst 1989 änderte sich mit dem
Amtsantritt von De Klerk die Politik der National Party.
1994 trat ein neue Verfassung in Kraft und der 1990 nach
fast 28 Jahren Haft freigelassene Nelson Mandela wurde zum
ersten schwarzen Staatspräsidenten von Südafrika.
Einige Filmtipps dazu:
- Spots und Kiten / Windsurfen
Das Wahrzeichen von Kapstadt ist der 1086 m hohe
Tafelberg.
Wenn die Tafel gedeckt ist, d.h. das Tischtuch
(Wolkendecke) auf dem Berg liegt, ist der Cape Doctor am Werk
und belüftet Cap Town und die umliegenden Strände. Der South
Easter (Cape Doctor), ist der Sommerpassat der von November bis
April weht. Kiten ist fast jeden Tag möglich, Windsurfen
teilweise erst gegen späten Abend. Der
Wind folgt dabei einem
Sechs – Tage – Rhythmus. Wenn er
dann bläst, beginnt ein Tag oft am Sunset Beach und endet in
Melkbos.
Erkundungen in Kapstadt bieten sich immer vormittags an, da der
Wind teilweise erst ab 15:00 zulegt. Je nach Interesse kann man
damit mehrere Tage verbringen.
Ein Gang zum Tafelberg (oder besser die Fahrt mir der
Seilbahn) sollte an einem wind- und wolkenlosen Tag nicht im
Programm fehlen. Belohnt wird man mit einer
tollen Aussicht über die
Tafelbergbucht und Robben Island.
Ebenfalls zum Pflichtprogramm gehört die Fahrt zum Kap der guten
Hoffnung. Auf dem Weg durch den Nationalpark zum Kap kann man viele
afrikanische Tiere sehen. Uns liefen Strauße, Springböcke und jede
Menge Bamboos über den Weg. Im Park befindet sich auch der bekannte
Spot Platboom. Das Kap ist zwar nicht der südlichste Punkt von
Afrika, aber wenn die Seeleute mit ihren voll beladenen Schiffen, auf
dem Rückweg von Indien, dieses stürmische Kap passiert hatten,
wussten sie der schlimmste Teil der Reise ist geschafft und man war
guter Hoffnung nach Hause zu kommen. Unzählige
Schiffe und Mannschaften habe es aber nicht geschafft.
Auf dem Rückweg vom Kap ist ein Abstecher zu den
Pinguinen
in Bolder zu empfehlen (Pingu). Wir hatten das Glück und konnten auch noch
einen Wal in der Falsbay beobachten.
Während einer Windpause lohnt sich einen Ausflug über
Mosselbay, Wilderness nach
Knysna
(Gardenroute).
Die Anreise führt mehrere Stunden durchs
Hinterland, bis man bei
Wilderness
den landschaftlich reizvollen Teil dieser Strecke erreicht.
Abends solltet ihr die Spezialität von
Knysna, die
See - Qyster (die aus der Lagune, nicht die aus dem Meer) im
gleichnamigen Lokal am Hafen probieren.
Für die
Übernachtung in Knysna kann ich euch die
Panorama Lodge an Herz
legen. Von Hausherren Dieter bekommt ihr noch Tipps für Ausflüge (evtl.
auch 2 Übernachtungen einplanen). Aufgrund und zeitliche Situation
besuchte wir die
Heads und den
Castle - Beach.
Tom (mein Reisepartner) wollte nämlich unbedingt
springen. Falls man den Frontloop nicht
kann, hier kann man auf der
Bloukrans - Bridge zeigen ob man(n)/frau "Eier" hat.
Weitere Tagestouren oder Unternehmungen:
Kapstadt Blog
http://www.suedafrika.net/
http://kapstadt.org/
www.kapstadt-guide.de
Wichtige Telefon - Nummern vom
Kapstadtmagazin zusammen gestellt.
Einige Bilder